Einmal Berner - Immer Berner


Es ist und bleibt für mich die allerschönste Hunderasse. Dies nicht nur der wunderschönen
Zeichnung, der Kraft und Ruhe geschuldet, die ihnen inne wohnt, nein, vor allem
dem Wesen dieser Bärchen.
Es sind richtig familienintegrierte Hunde, die jeden Schritt und Tritt des Herrchens ( resp.Frauchens )
nicht unbeobachtet und niemanden außer Acht,Kontrolle und Zurücklassen bei einem größeren
Spaziergang, auf dem Hof, im täglichen Umgang ......da immer der Rudelführer gesucht und kontaktiert
wird, mit Blicken, Gesten und Aufmerksamkeiten.

Ich bekam meinen ersten Berner im Mai 1969 mit
„Assan von der Wasserburg" BS 822gew. 28.03.1969
Dieser Hund war für mich der Anfang zu einer wunderschönen, mich prägenden, Beziehung,
die mich nie losgelassen hat und loslassen wird.
Er hielt mich im „Rüpelalter" auf dem geraden Weg und war der einzige Berner in
der DDR,der Anfang der 70ger Jahre die SchH II, und FH II Prüfung abgelegt
hatte und daher auch als einziger in der Gebrauchshundeklasse gestartet ist.
Er bestand mit Bravour die Zuchttauglichkeitsprüfung.

Den Erfolg und das Kümmern um das Tier durch den Sohn wissend, kaufte mir mein Vater
eine Hündin
„ Freia aus dem Gonnatal" BS 999gew. 11.11.1971
( Vater: Florian vom Nesselacker: Mutter: Biggi vom Haus Mielke )
Es war eine sehr schöne Hündin, aber leider im Wesen anderen Hunden gegenüber
Unerbittlich und Hart. Auch die größte Mühe brachte keine Erfolge im Umgang ,
obwohl die Sozialisierung auf dem Hundeplatz erfolgte.
Vater hat sie dann über die Zuchtwartin, Hanna Reschke, an ein älteres Ehepaar vermittelt,
wo sie ein gutes zu Haus gefunden hat und alt wurde.

Ja, dann kam die Lehr- und Studienzeit - ohne Berner, aber der Traum blieb.....

Nach Familiengründung und Kauf eines Eigenheimes mußte wieder ein Berner her.
Der Zaun war noch nicht komplett geschlossen, da war die Kleine schon da.

„ Nixe vom Kupferberg" -
mit dieser Hündin sind meine Kinder Franziska und Sebastian groß geworden und
sie hatten einen Beschützer und Spielkameraden, der nichts und niemanden auf den Hof ließ.
Nixe ist sehr alt geworden und an einem Oberschenkelhalsbruch durch Treppensturz
mit 13 Jahren in 2000 über die Regenbogenbrücke gegangen.

Infolge verschiedener Umgestaltungen, baulicher, beruflicher, familiärer und nach
einer schweren Prüfung, mußte es noch was anderes geben im Leben - ja, einen Berner.

Über das Internet nahm ich Kontakt zur Familie Rübsam auf, und sollte von der „Ila vom
Coburger Land" einen kleinen Rüden bekommen im November 2006. Es war leider Ila`s
letzter Wurf und eine Wiederholung war nicht möglich. Nun mußte Baffy ran.
Im Februar 2007 fuhren wir zu Dumbledor, nähe Venedig. Leider ohne Erfolg.
Baffy blieb leer.
Einen Tag nach der 100 Jahr - Feier der Berner führte uns der Weg nach Burgdorf, wo
Gran Quezac auf uns wartete und im Burgdorfer Forst mein kleiner Rüde,
Ive-Luca nebst seinen 2 Schwestern Ivy-Lou, Isy-Dora und Bruder Ivo gezeugt wurde.
Am 14.12.2007 wurde mein Bernertraum wieder war. Nach der Wurfabnahme
durfte ich Lu mit nach Haus nehmen. Fortan fuhr er mit mir auf Arbeit und
war den ganzen Tag um mich herum, bis zum 30.04.2008.
An diesem Tag holte ich dem Lu eine große Schwester, die „Amy vom
Kaltenborner Wäldchen". Beide behüten mein Haus, vertragen sich sehr gut,
Lu hat jemanden, wo er ab und zu seinen Übermut loswerden kann - bis
er in die Schranken verwiesen wird.Beide sind ein tolles Team geworden.

Tagsüber sind sie auf dem Hof und geschlafen wird im Haus.
Ihre Zwinger inspizieren sie ab und zu im Garten.....................